Klettern am Rotenfels

Also, ich probiere gerade die Fernpublikation via E-=
Mail aus
J

Zu aller erst ist beim Rotenfels zu erw=E4hnen, dass=
er KEIN Anf=E4ngergebiet ist! Mit seinen steilen Rinnen, die man absteigen=
muss um an den Fu=DF der Routen zu kommen, der nicht existenten M=F6glichk=
eit nach unten aus zu steigen, beginnt die
Kletterei schon auf dem Weg zur Route. Durch die Br=FCchigkeit des Gestein=
s gibt es wie in den Alpen die st=E4ndige Gefahr von Steinschlag, wodurch e=
in Helm zum Pflichtprogramm Z=E4hlt. Weiterhin muss man sich bewusst sein, =
dass der Abstieg vielerorts nur =FCber UIAA
3 Kletterstellen machbar ist und nicht abgesichert werden kann. Ohne genau=
e Routenkenntnisse oder einen Bergf=FChrer ist es in keinster Weise empfehl=
enswert sich in die Gefahren des Rotenfelses zu begeben. Weiterhin sind auf=
grund der Br=FCchigkeit die Standpl=E4tze
auch sehr unsicher und es brechen regelm=E4=DFig mit teilweise T=F6dlichen=
Unf=E4llen Standpl=E4tze einfach aus der Wand.

Ansonsten ist der Rotenfels sehr sch=F6n und wenn ma=
n mit dem Risiko umgehen kann und nur in Graden Klettert die man beherrscht=
=E4hnlich dem Free Solo Klettern Kalkulierbar. Ich pers=F6nlich finde das =
lose und br=F6ckelnde Gestein sehr interessant,
aufgrund der neu hinzukommenden Schwierigkeit. Reversives Klettern bekommt=
dabei einen neuen Stellenwert.

Ich empfehle niemandem im Rotenfels klettern zu gehe=
n, ich rate sogar eher davon ab, denn man muss sich erst einmal der Gefahre=
n bewusst werden bevor man sich diesen in dem Ma=DFe wie am Rotenfels ausse=
tzt, auch wenn man schon viele Jahre
Klettert.

Gru=DF

Andr=E9

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Culles-Les-Roches

Culles-Les-Roches ist der angenehmste und dankbarste Fels, den ich bisher beklettert habe. Die Routen sind mit durchschnittlich 14 Metern zwar recht kurz gehalten, jedoch sind sie von sehr unterschiedlichen Charaktern und für jeden ist etwas schönes, angenehmes oder neues dabei.

Auch bietet es sich an alleine klettern zu gehen, da man durch einfache Routen (UIAA 1-2) oben auf den Fels kommt und dort an Ringen das Seil fest binden kann, um dann mit Prusik oder Tiblock selbstgesichert zu klettern.

Der wohl größte Vorteil des Felses ist, dass man ihn direkt mit dem Auto erreichen kann. Daher bietet er sich auch durchaus für eine Familie an, die dort Picknicken kann, während man selbst ein wenig klettert.

In 2,5km Luftlinie ist ein sehr schöner Campingplatz in Collogne mit schönem Badesee, der sich gut anbietet und man aufgrund der Nähe auch zu Fuß erreichen lässt.

Culles-Les-Roches ist ein sehr schöner Platz fürs Workoutklettern und macht unglaublich viel Spass, wenn man wie ich, mit den richtigen Leuten dort ist.

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In den Urlaub nach Burgund

Die Anreise war echt die Hölle!

Einer muss laufen

Direkt beim Start in Mainz hatten wir Probleme in die Gänge zu kommen und kamen schon ca. 1h später los als wir vor hatten. Bei Florian zu Hause mussten wir dann feststellen, dass die Box, in der wir unser ganzes Camping Zubehör gepackt hatten verschwunden war und suchten sie überall, bis wir es aufgaben und Annahmen, dass Flo's Vater, der auch über das Wochenende in Burgund war, diese schon mitgenommen hat. Dadurch ging unsere gesamte Planung flöten. Eigentlich wollten wir in Epinal, in den Vogesen beginnen, anschließend nach "sag ich euch, wenn ich den ToPo wieder gefunden hab" fahren und da ein Biwak aufschlagen, um dort dann direkt morgens zu klettern und abends zum Ferienhaus fahren. Wir beschlossen, notgedrungen, uns direkt nach Collogne zu begeben und nicht über Los zu fahren 😉 Aber zuerst mussten wir noch einkaufen und noche

inmal bei mir zu Hause (Nachbarort) vorbei und setzten uns dann endlich um 12:00 high Noon in Bewegung.

Langweilig?

Nach kurzer Zeit erholten wir uns etwas und kamen langsam in Urlaubsstimmung. Doch Murphys Gesetz zum Danke kamen wir direkt hinter Kirchberg auf der B50 in einen Stau. Nichts ging mehr. Nach sondieren der lage und wieder 1/2h Verspätung drehten wir Mitten auf der Schnellstraße und fuhren über die Dörfer Richtung Hunsrückhöhnstraße. Nun, ohne weitere Probleme ging es direkt über Trier nach Wasserbillig, wo wir ersteinmal Tankten und uns mit Alkohol, Tabak und Kaffee eindeckten.

Auch ein Parkplatz kann gemütlich sein

Nun suchten wir unseren Weg Richtung Burgund am Fuße der Mosel. Irgendwo in Frankreich, Richtung Metz fahrend kamen wir auf eine Autobahn und waren überrascht, dass sie Mautfrei war. Irgendwann las ich auf einem Schild, dass wir Richtung Luxemburg fahren und wunderte mich. Florian am Steuer war sich sicher dass wir südwärts fahren. am nächsten Schild stellten wir jedoch Fest, als ich nach hinten aus dem Auto sah, dass Metz in der anderen Richtung lag. also auf ein neues, runter von der Autobahn und wieder drauf. Mittlerweile war es schon richtig spät geworde, 15:30 rum, und so beschlossen wir, statt wie geplant Landstraße, Autobahn

zu fahren und die Maut billigend in Kauf zu nehemen.

Schneller als erwartet kamen wir dann um 19:00 endlich, von der autofahrt erschöpft in Collogne an. Florians Vater hatte uns Essen gemacht und wir packten zuerst einmal unser Auto um. Nachdem wir nun endlich unsere Box hatten und Klamotten, Schlafsack usw. auf unseren Lagern, aßen wir zu aller erst einmal gemütlich zu Abend, froh darüber angekommen zu sein.

Beim auspacken

Draußen ward es schon dunkel geworden und frisch gestärkt wurden in mir meine Lebensgeister wieder wach. ich wollte noch klettern gehen, am liebsten mit Stirnlampe bis zum nächsten Morgen, doch Florian bremste meinen Entusiasmus und wir einigten uns darauf, nur hin zu fahren und zu sehen wie es da aussieht, da es ja nur 2km weg war, und nicht zu klettern.

Auf dem Hinweg nutzte ich mein Navi, Florian ist gefahren. Dies war eine witzige Kombination, da mein navi nureinen Kompass als orientierung anzeigt und Flo in jeden Feldweg rein gefahren ist :)

Die Gitarre am Stimmen

Dies, mit mir als Beifahrer und unserer gemeinsamen Vergangenheit, war ein von außen betrachtet witziges Schauspi

el. Wir hatten jedoch unsere Probleme 😉 Dazu zu sagen ist, dass ich mir bei einem früheren Kletterausflug auf einem Feldweg die Ölwanne aufgerissen hatte und dadurch, wie zu erwarten, einige Probleme auftraten und keiner von uns beiden dies im Urlaub nocheinmal haben wollte. Ich jedoch mag es nicht durch die Gegend zu schleichen und habe einen anderen Feldwegfahrstil als Flo. Letztlich brachen wir 200m vor dem Fels ab weiter zu fahren und suchten ihn zu Fuss. Angekommen schauten wir ihn uns an und ich kletterte einfach, florians gemecker zum trotzdem free solo eine einfache Route hoch und schaute mich oben um. Nach viel gemecker kam Florian ohne Probleme nach und wir machten uns wieder zurück. Ihr ahnt es ja schon, wieder unter Protest eine andere einfache Route 😉

Im Garten
Im Garten

In Collogne angekommen tranken wir noch ein wenig Pastis mit Florians Onkel und machten uns irgendwann nach Mitternacht ins Bett in Vorfreude auf den kommenden Tag und Culles Les Roches.

Und weiter geht es dann im nächsten Post, mit mehr Bildern usw. Der hier wurde nun ja doch wesentlich länger als ich gedacht hatte.

In diesem Sinne, bis Morgen.

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Kletterführer Burgund: Bourgogne OnSight

Also,

Kletter Führer
ToPo Guide

da ich ja den Burgund und Arco Urlaub nachtragen werde zu aller erst einmal zur Kletterführerproblematik. Ich habe recht lange gebraucht einen passenden Kletterführer zu finden und dann auf Verdacht Bourgogne OnSight bestellt. Bei einem Preis von ca. 50€ bangte ich schon, ob es sich lohnt und fragte mich was an einem ToPo denn so teuer sein kann.

Ich wurde Überrascht! der Topo ist von einer recht einmaligen Qualität. Hochwertiger einband, festes Hochglanz Papier und sehr gut Illustriert! Ich habe schon in einige ToPos mal reingeschaut um Ausflugs ziele zu finden, aber dieser ToPo ist mit Abstand der Hochwertigste und Beste.

Neben einer sehr ausführlichen Wegbeschreibung mit GPS Koordinaten Bildern des Felsens und nicht von Kletterern, geschichtlichen Hintergründen und Illustrationen der nächstgelegenen Stadt uvm., bietet er auch sehr gute Topos mit einer noch besseren Routenbeschreibung als in anderen Topos. Man kann die Seillänge jeder Route direkt ablesen, auf schwierige Stellen wird speziell hingewiesen, außerdem Charakter und zu welcher TagesZeit die Route im Sonnenlicht steht. Speziell im Hochsommer in Cormont ist das sehr wichtig, da man dort 30m durch die pralle Sonne Klettern muss und die Fülle der Routen immer einige schattige Plätzchen bietet.

Meine Empfehlung: ToPo kaufen und für den nächsten Sommer einen

Urlaub nach Burgund planen. Da auch alle möglichen Campingplätze in dem ToPo verzeichnet sind und auch Weingüter uvm. kann man wenn man ihn vorher hat auch schon alles Planen ohne extra viel zu Suchen ;), was einem das Leben sehr erleichtert.

Gruß

André

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Kirner Dolomiten

Die Kirner Dolomiten sind sehr vielschichtig. Sie bieten eine kleine Art Hochtour mit 7SL am Wehlenfels, die direkt mit dem Auto an zu fahrende und schöne Schwarze Wand, den grundsätzlich recht einfachen ca. 10m hohen Oberhäuser Grat, die mit mehreren 8ern Anspruchsvolle aber sehr schöne Oberhäuser Wand und schließlich die mit 20m Routen rundherum gut bestückte Jungfrau mit Gipfelkreuz.

Es gibt einfach zu viele schöne und einfache Routen um Spezielle hervor zu heben, jedoch sind, wie überall, die Normalwege zu empfehlen.

Die Lage der Schwarzen Wand, an deren Fuße man unmittelbar parken kann und die anderen, mitten im Wald gelegenen, Oberhäuser Felsen machen die Kirner Dolomiten zu einem wundervollen Fleckchen Erde mit viel Spaßpotenzial.

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Eschbacher Klippen

Am 04. Juni war ich mit zwei Freundinen an der Eschbacher Klippen.

Sie sind recht einfach zu erreichen, ca 5 Minuten ebenerdiger Fussweg vom Parkplatz. Jedoch ist das Gestein sehr speckig und daher recht undankbar zu beklettern und meiner ansicht nach aufgrund der vielen micro Routen nicht wirklich für Vorstigsklettern geeignet. Hinzu kommt, dass eine recht große Picknick Wiese ansässig ist, wodurch viele nicht kletternde Kleingruppen hier halt machen und das Ambiente sehr unruhig wird. abschließend zu erwähnen ist ebenfalls dass kein Chalk benutzt werden darf!

Aufgrund der einfachen Möglichkeiten den recht breiten Kamm zu besteigen, bietet sich es an, wenn man einen unerschrockenen Kletterer und eine Menge Bandschlingen dabei hat zu Topropen und nadch lust und Laune zu bouldern.

Damit richtet sich meiner Ansicht nach wohl eher der Fels an Kleingruppen, bei denen das Klettern weniger im Vordergrund steht, als der Spass mit der Gruppe.

Alles in allem sind die Eschbacher Klippen jedoch ein durchaus sehenswertes Fleckchen.

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Klettern am Nikolausfels

Zuersteinmal ist der Nikolausfels dran, mein persönlicher Liebling hier in der Ecke. Er liegt wunderschön im Steilhang des Rheintales zwischen Bingen und Koblenz, direkt oberhalb von Bingerbrück am Anfang des Tales. Wenn man ganz oben steht sieht man rechter Hand das Binger Becken, gegenüber die Burgruine Ehrenfels, unten auf der Mäuseturmninsel thront der Mäuseturm und oberhalb sieht man Assmanshausen und Trechtingshausen, wo das Morgenbachtal beginnt.

Der Fels ist zugegebener Maßen nicht gerade Kinderfreundlich und auch ältere Leute oder zart beseelte werden die Lage mitten im Steilhang eher weniger attraktiv finden. Jedoch ist er auch dadurch recht unfrequentiert und man hat seine Ruhe.

Wichtig zu erwähnen ist, dass Sonn und Feiertags die direkte anfahrt an den nahen Parkplatz nicht erlaubt ist und man muss dann unterhalb der Jugendherberge Parkend den Schlangenpfad hinauf und dann wieder zum Felsen absteigen.

Neben dem Nikolausfelsen an sich gibt es dort auch noch einen kleinen Felsen, dessen Namen mir leider entfallen ist, an dem es viele Routen mit kleineren Schwierigkeitsgraden gibt.

Die Aussicht die man geboten kommt wenn man oben ist, oder man sie die ganze zeit hat, wenn man die Nonne taalseitig klettert ist atemberaubend schön und ähnelt der 5.-6. Seillänge einer Mehrseillängen Tour in den Alpen.

Mittlerweile gibt es nur noch wenige Routen die ich noch nicht gemacht habe. D

ie schönsten und die schwierigsten habe ich jedoch mittlerweile hinter mich gebracht und viele bin ich auch schon mehrfach geklettert. Sehr zu empfehlen ist die Nonne-Talseite, in die man auch nachträglich über den Rampenriss einsteigen kann, sollte man mit der unteren hälfte Probleme bei den Klemmmöglichkeiten haben.

Die Diretissima finde ich Persönlich sehr attraktiv, aufgrund der vielen Verspannungen die benötigt werden um die Griffe zu erreichen. Ein Toprope bietet sich hier sehr an, da die Sicherung am Fuße der Route für den Sichernden recht unbequem ist und man beim Topropen recht gemütlich vor der Taalseite stehen kann.

Vom Ausblick her die schönste Stelle bietet der kleine Turm in der Mitte des Felsens, auf den Zahlreiche Routen führen. Eine der schönsten ist hier wohl der Piazriss.

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Homepage wird zum Blog :)

So, habe mich dazu entschieden einen Blog zu eröffnen, indem ich Hauptsächlich über meine Hobbys, Urlaube, Ausflüge und alles was ich als Interessant betrachte, schreiben werde.

Man kann sich daher auf viele Bilder und Berichte Über meine Klettertouren freuen.

Den Anfang werden meine Berichte über klettern in Burgund und meinen Genusskletterkurs in Arco machen. Danach werde ich wohl über die rheinischen Kletterziele der reihe nach kleine Berichte schreiben.

Weiterhin wird es hoffentlich bald einige Bilder zum Kiteboarden von mir geben, denen natürlich auch berichte folgen werden.

Außerdem werde ich mein Kammeraequipment und viele Bilder Vorstellen, wie auch etwas über mein anderes Hobby, die Musik bloggen.

Ich hoffe es klappt alles wie ich es mir vorstelle 😉

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