Datenassimilation - Wie man Klima macht

Das Projekt an dem ich gerade arbeite nennt sich ANACLIM. Dabei beschäftige ich mich für den Deutschen Wetterdienst mit der Assimilation von Wetterdaten zu klimaanalytischen Zwecken.

Sicher fragt Ihr euch, genauso wie ich anfangs: "Was zum Teufel ist Datenassimilation!? Hat das was mit den Borg zu tun?" Nunja, Assimilation bleibt was es ist. Die Angleichung eines Zustandes am einen anderen. Hierbei geht man hin und passt Messdatensätze an Vorhersagemodelle an, indem man die beiden Datensätze ineinander rechnet. Dies kann ganz einfach erfolgen indem man einfach den Mittelwert nimmt.

Warum aber einfach wenn es auch schwer geht?! Das dachten sich wohl auch schon die guten Griechen, als sie uns die Mathematik bescherten. Daher versucht man gerade in der Forschung soviel Wissen zu erhalten wie möglich um damit die Natur so gut es geht ab zu bilden. Daher müssen viele Rand- und Zwangsbedingungen wie zum Beispiel Energieerhaltung und Fehler berücksichtigt werden. Auch, wie stark ein Bild in die Berechnung einfließt, indem man ihm gegenüber dem anderen mehr oder weniger Gewicht verleiht.

Hierzu verwende ich einen linearen Gleichungslöser, welchen Herr Prof. Dr. Schömer ausformuliert hat und ich eingebunden und weiter entwickelt habe. Die zu Grunde liegende Methode ist hier das konjugierte Gradienten Verfahren. Mit diesem lassen sich sehr effektiv große, positiv definite, symmetrische lineare Gleichungssysteme der Form Ax=b numerisch lösen. Wenn ich nun noch tiefer gehe, wird es sehr schnell viel zu kompliziert und das gehört hier auch einfach nicht hin :)

Ich hoffe euch gefallen die Bilder, die als Ergebnis bisher herausgekommen sind. Was es ist usw. kann ich euch leider nicht sagen, außer, dass es zeitliche Mittelwerte sind 😉

Gruß

André Groß

November Sommer

Ein Tag, mitten im November, um genau zu sein letzten Sonntag, ging es mal wieder aufs Boot. Tilman, unser Skipper vom Uni-Törn, hatte die Crew der ersten Woche nach Walluf auf seine K25 eingeladen.

Til hatte irgendwo eine gute Portion Schnitzel organisiert, wie das ein guter Kapitän stets zu tun hat um die Moral aufrecht zu erhalten. Angekündigt mit "Schnitzel satt" und "es reicht für dreißig Leute" teilten wir uns mit sechs Leuten 12 Schnitzel. Jedoch hatten wir genug Brötchen und dank Hanna sogar Schoko Croissants. Da Tilman sogar Rahmsoße dabei hatte, schmeckten uns auch die restlichen Schnitzelbrötchen ohne Schnitzel.

Wir hatten zwar keinen Wind, aber dank Dingi und unter Motor eine Menge Freude und dank dem wundervollen Wetter dieses Tages richtig gute Laune. In T-Shirt und am liebsten kurzer Hose tranken wir im Schiersteiner Hafen bei gefühlten 30 Grad im Schatten Kaffee. Für einen ungenannten Teil der Crew gab es Konterbier :)

Wir haben dazu an der Arche Noah, einem wundervollen Café fest gemacht, welches auf einem Ponton im Hafen schwimmt und auf der Hafenseite direkt vor der Terrasse einen Anleger hat. Wir wurden sogar an Bord bedient und haben so gemütlich auf dem Boot im/am Café mit Kaffee und Bier die Sonne von oben und unten genossen.

Nach Analyse der Stempel auf den Unterarmen, um herauszufinden in welchen Lokalitäten die immer noch unter teilweiser bis vollständiger Amnesie leidenden Seemänner und Frauen waren und ausschweifenden Gedanken, welchen Sinn es macht sich die eigene Handynummer auf den Unterarm zu schreiben, ging es weiter in Richtung Mainz. Da ein Teil der Besatzung noch anderweitig terminlich gebunden war, ließen wir diese am Hafen der Nestlé raus und schipperten weiter Richtung Mainz, wo wir noch einen Freund von mir, den Chris, aufgabelten.

Da es nun allmählich duster wurde, schipperten wir unter Lichterführung wieder in Richtung Wallufer Hafen, wo der Tag sein Ende fand.

Gruß
André