Neustadt-Potpourri: Das Wilde Leben ist Nirgendwo schöner!

Man traf sich an der Weinraumwohnung und erfreute sich der Musik MaschineNirgendwo ist es schöner, denn die Neustadt ist das Wilde Leben!

Eigentlich wollte ich über Heute einen zumindest kleinen Bericht schreiben, jedoch bin ich total fertig!

Für alle Veranstalter war das Fest ein wahrer Erfolg! Nicht zuletzt merkte man dies an den mit den Massen überforderten Mitarbeitern und leeren Vorratskellern, sodass am Ende des Festes viele Karten enorm zusammengestrichen waren.

Nach dieser unerwarteten Steigerung kann man sich nur auf kommendes Jahr freuen.

Einen vollständigen Bericht werde ich in den kommenden Tagen verfassen und voraussichtlich am Wochenende in einer Art Bildergeschichte veröffentlichen.

Bis dahin könnt Ihr euch an einer Auswahl meiner Bilder dieses sonnigen und überraschenderweise trockenen Tages erfreuen!

 

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Lächelnd der Nacht entgegen

Der Wegbereiter dieses Abends war Electric Elbow. Mit ihrem ureigenen, Alternative Rock anmutenden Sound brachten sie die Menge in Bewegung! Spielende, tanzende Menschen jeden Alters tummelten sich mittlerweile dicht an dicht auf dem Gartenfeldplatz, als der Headliner Hanne Kah mit ihrer Band die Bühne betrat.

Die Stimmung war einfach gigantisch! Am allerbesten hat mir der Drummer Malte Schmidt von Hanne Kah gefallen. Ich habe bisher noch keinen Musiker gesehen, der eine solch enorme Freude an seinem Tagewerk zum Ausdruck bringen konnte.  Dieser Mensch liebt es auf jeden Fall, mit seinem Schlagzeug dem unbändigen Bewegungsdrang der Menge ein rhythmisches Ventil zu bereiten!

Ich hoffe euch gefallen meine Fotos und ich freue mich auf den Zweiten Tag!

 

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Neustadtfest die Zweite

Bevor die Bands los legen und die Party startet, möchte ich euch nicht den Restlichen Nachmittag vor enthalten! Zauberer, Artisten und Kasperle Theater, ein hervorragender Solo-Künstler und die tolle Atmosphäre zauberten ein Lächeln in jedes Gesicht!

Ich freue mich sehr auf den restlichen Abend und werde später noch die Höhepunkte posten.

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Mainzer Neustadtfest! Ein gelungener Auftakt

Das Mainzer Neustadtfest hat begonnen und ich bin mit meiner Kammera mitten drinnen.

Nach der Eröffnung durch den Stellvertretenden Oberbürgermeister, den Ortsvorsteher der Neustadt und dem Inhaber des Nirgendwo, wurde durch die folgende Politdiskussion der Weg für ein sonniges, geselliges  Straßenfest bereitet.

 

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Sheet 07 Task 5 Permutations

/**
 * Implementation of the permutation algorithm for the introduction into
 * programming lecture at the university of Mainz in summer term 2013 exercise
 * sheet 08 task 5.
 * 
 * @author Andr'e Gross, Institute of computer science Mainz
 * 
 */
public class Permutation {

	/**
	 * Verbose flag for debugging purposes
	 */
	private static boolean verbose = false;

	/**
	 * Counts calculated permutations, starts at one, cause the array itself is
	 * the identity permutation
	 */
	private static int count = 1;

	/**
	 * Method to swap the two values in a given array at the given indices
	 * 
	 * @param array
	 *            The array we want to swap two values
	 * @param i
	 *            Index of one element to swap
	 * @param j
	 *            Index of the other element to swap
	 */
	private static void swap(int[] array, int i, int j) {
		int tmp = array[i];
		array[i] = array[j];
		array[j] = tmp;
	}

	/**
	 * Method to calculating all permutations of a given array starting at a
	 * given index (n) back to the first index (0)
	 * 
	 * @param n
	 *            Last value of the subset to be permutated
	 * @param array
	 *            The whole array
	 */
	private static void permutate(int n, int[] array) {
		// A singleton cant get permutated
		if (n == 0)
			return;
		// Permutation of the original array
		permutate(n - 1, array);
		// Permutate the last value through all of its possible permutations
		for (int i = 0; i < n; i++) {
			// count the permutation
			count++;
			// Make a single permutation (a permutation is a combination of
			// swaps)
			swap(array, i, n);
			// Print the permutated array if verbose
			if (verbose) {
				for (int j : array)
					System.out.print(j + ",");
				System.out.println();
			}
			// Permutate the subset of this single permutation
			permutate(n - 1, array);
			// Flip back for the next permutation
			swap(array, i, n);
		}
	}

	/**
	 * Used for debugging and introduction purposes
	 * 
	 * @param args
	 */
	public static void main(String[] args) {
		for (int N = 1; N <= 20; N++) {
			// Declare and initialize example array with given size
			int[] testArray = new int[N];
			for (int i = 0; i < testArray.length; i++)
				testArray[i] = i;
			// Call the permutation function to calculate all permutations
			permutate(testArray.length - 1, testArray);
			// Print out the permutations calculated
			System.out.println(count);
			// @see count
			count = 1;
		}
	}

}

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Mainzer Informatiker auf der Zugspitze

Benny, Joschka und meine Wenigkeit waren am 28.08. auf dem Höllental Klettersteig gen Zugspitze unterwegs.

Am Vortag sind Joschka und ich in Mainz um ca. 9:30 losgefahren und waren um 14:50 in München um Benny ab zu holen. Nach einer kleinen Stärkung mit Weißwürsten und Brezeln machten wir uns auf nach Garmisch. Direkt als wir losfahren wollten, fiel mein Beifahrerfenster aus der Verankerung, als Benny es hochfahren wollte. Nach 30 Minuten Reparatur am Straßenrand konnten wir endlich wieder die Fahrt aufnehmen. Gegen 17:00 kamen wir nach einem kurzen Zwischenstopp beim Kletterladen WN-Alpin in Garmisch, in Hammersbach auf dem Parkplatz an. Dort sortierten wir unsere Rucksäcke neu, da manch einer zu viel Kleidung dabei hatte, wie einen zauberhaften Wollschal für kühle Herbsttage, zwei Pullover und anderes unsinniges Zeugs. Joschka nahm ein ganzes Kilo Nüsse mit, wovon maximal dreihundert Gramm über die Tour gegessen werden sollten.

Wir machten uns direkt auf Richtung Höllental-Anger-Hütte, in welcher wir die Nacht verbringen wollten. Nach einer guten Stunde waren wir vom Parkplatz aus an der Höllental Eingangshütte angekommen und zollten dem deutschen Alpenverein unseren Tribut um durch die Höllentalklamm gehen zu können. Die Klamm ist wundervoll und war etwas nasser als sonst, da es die letzten Tage ja geregnet hatte.

Kurz nach 19:30 kamen wir dann an der Höllentalangerhütte an und aßen erst einmal eine gute Suppe zu Abend. Meine Erbsensuppe sollte mich am Folgetag jedoch noch verfolgen. Die Hütte war recht voll in dieser Nacht und laut Wirtin haben über hundert Leute dort übernachtet. Wir waren zusammen mit einer dreiköpfigen Familie in einem acht Personen Matratzenlager untergebracht, in dem wir relativ gemütlich zu sechst auf vier Matratzen schlafen konnten.

Um 6:00 am Dienstag klingelte dann der Wecker und kaum eine halbe Stunde später waren wir dann auch schon auf dem Weg in Richtung Leiter. Nach dem kleinen Wäldchen im Höllental und dem Schrofenfeld ging es in den Brett/Leiter Klettersteig.

Oben angekommen, machten wir unsere erste Pause, der noch viele folgen sollten. Mit drei Pausen ging es über eine wundervolle Alm, Schrofen und Züge zum Höllentalferner.

Der Firn des Höllental Ferners hatte keine Schneeauflage und an manchen Stellen war er auch blank. Joschka mit seinen Grödeln und zu leichten Bergschuhen, hatte doch so seine Probleme stellenweise den Gletscher zu erklimmen, Benny brauchte nur etwas Zuspruch um seine Unsicherheiten zu überwinden. Irgendwie und mit den Wanderstöcken eines älteren Herrn haben wir es dann doch gut geschafft zur Randkluft und dem Einstieg des Höllental Klettersteiges zu kommen.

Nach kurzer Pause habe ich um Benny zu unterstützen am losen Stahlseil mit einem Kreutzklemmknoten eine Bandschlinge befestigt, damit er nicht in die Randschlucht fällt. Danach habe ich mir einen guten Platz gesucht und ihm unterstützend geholfen an den ersten Haken des Klettersteiges zu kommen wo er sich fest machen konnte. Nach kurzer zeit Endete das Stahlseil für einen langen Quergang wieder. Diesen zu überwinden kostete Benny eine Menge Kraft, doch er hat es gut gemeistert.

Die gut 600m bis zum Gipfel gingen sehr gut vorwärts, bis auf den Übergang vom Höllentalgrat zum Jubiläumsgrat, wo wieder rund 20m Stahlseil an einer doch recht ausgesetzten Stelle fehlen. Der sich hier bietende Ausblick zum Eibsee entschädigt einen jedoch für alle Strapazen die man bis dorthin auf sich genommen hat. Auf dem Jubiläumsgrat angekommen sind es nur noch wenige Meter bis zum Gipfelkreuz und der Zugspitzstation.

Zurück haben wir dann die Zahnradbahn genommen, da das Wetter schlechter wurde und Benny ohnehin nicht mit Joschka und mir absteigen wollte. Da es anschließend auch regnete waren wir sehr froh über diese Entscheidung.

Die Tour war trotz Sonnenbrand sehr schön und ich möchte Joschka und Benny für die schöne Tour danken!

Gruß
André

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Kadiköy und Mini-Busse

Nach dem aufstehen habe ich mir zuerst einmal das Hostel angesehen. Der gute Eindruck von vergangener Nacht hatte sich bestätigt, alles recht sauber und ordentlich. Wie Florian später sagte, für türkische Verhältnisse sogar überraschend gut!

Die Gemeinschaftsräume und der Garten sind optimal, gerade für junge Leute und Rucksacktouristen ausgelegt . Somit auch für mich sehr ansprechend.

Anschließend habe ich meine Kamera geschnappt und bin in Richtung Hafen aufgebrochen. Genau neben dem Hostel war gerade ein Flohmarkt in einer Grundschule zugange. Unten am Hafen, der wie ich später herausfand der Angelpunkt des örtlichen öffentlichen Verkehrsnetzes bildet, war reges Treiben.

Hier wechselten tausende Menschen von der Straßenbahn, Bus, Mini-Bus, Zug, U-Bahn und Fähre in ein anderes Verkehrsmittel. Überall gab es kleine Stände, vom Schnellimbiss bis hin zu Schmuck, Rosenverkäuferinnen sprachen jeden an und im Hintergrund war immer ein Verkäufer zu hören der seine Waren anpreist.

Als ich mein erstes Ziel, das Hafenfeuer auf der Hafenmole erreicht hatte, begab ich mich in die "Innenstadt" von Kadiköy, dem Stadtteil von Istanbul, in dem sich mein Hostel befindet. Es schien so, dass je kleiner die Gassen wurden, je größer waren die Terrassen der Geschäfte und je mehr Leute gingen umher. Nach rund drei Stunden Erkundungstour und netten Gesprächen mit türkischen Studenten, kam ich wieder im Hafen an.

Canan hatte mich ziemlich genau eine Stunde zuvor informiert, dass sie nun ankommen sollten. Nach einer halben Stunde Wartens bekam ich eine Weitere Nachricht, dass sie in 15 Minuten ankommen sollen. Aber das hätte mir auch klar sein können, da ich schließlich auf Florian warte.

Als Florian und Canan nach rund einer Stunde Wartezeit für mich, am Hafen ankamen, zeigte ich ihnen noch das Hostel. Nach rund einer Stunde Diskussion über das Hochzeitsfotografen-Dilemma, entschlossen wir uns, nicht mehr die europäische Seite zu besuchen und stattdessen weiter durch Kadiköy zu gehen.

Florian war auf der Suche nach Schuhen und ich brauchte Tabak. Schuhe haben wir keine gefunden, zumindest keine an denen Florian ernsthaft interessiert gewesen wäre, stattdessen aber einen interessanten Tabakladen!

In Istanbul bekommt man überall, wie auch in Deutschland, normale Fertigzigarettenpäckchen, doch ich rauche ja eigentlich nur noch Drehtabak. Nach kurzem Rundfragen und Suchen in kleinen Hinterhöfen, entdeckten wir in einem solchen eine versteckte Einkaufspassage. Im zweiten oder dritten Untergeschoss war der Gesuchte Tabakladen. Paper und Filter gab es, aber wo ist der Tabak?! Erst als der Verkäufer die riesige, dreißig Liter fassende Frischhaltebox aus dem Regal zog, begann ich zu begreifen, dass diese voller Drehtabak ist. Der Tabak ist wirklich sehr gut und laut Aussage des Verkäufers von ihm selbst groß gezogen, getrocknet und geschnitten.

Anschließend gab es ein kleines Vor-Abendessen (in Bayern würde man Brotzeit sagen) jedoch weiss ich nicht mehr, was das Essen genau war. Canan hatte mich eingeladen mit zu ihr nach Hause zu kommen und am Abendessen Teilzunehmen. Nach einem kleinen Spaziergang durch die Gassen Kadiköys nahmen wir uns einen Mini-Bus und fuhren zu Canans Eltern.

Die Mini-Busse liefern sich regelrechte rennen um kunden, sammeln alles auf, was am Wegesrand mitgenommen werden möchte und dass für richtig kleines Geld. wir haben für die 40 Minütige Fahrt bis zu Canan's Wohnung 1,8TL, umgerechnet 80ct Bezahlt. In Deutschland hätte dies mindestens Acht Euro gekostet, wenn nicht mehr.

Bei Canan Zuhause gab es Mante zum Abendessen, die ausgesprochen Lecker geschmeckt haben. Ich muss diese unbedingt mal in Deutschland nach kochen!

Mante ist wie Tortellini, mit einer Joghurt-Knoblauch Soße und Butter-Pfeffer Saucen Topping. Auf jeden Fall verdammt lecker!

Nach einer weiteren, diesmal echten Rennfahrt zweier Mini-Busse zurück Richtung Fährhafen, bin ich endlich gemütlich im Hostel angekommen und mache gerade meinen Tagesabschluss!

Einen wundervollen Gruß aus Istanbul!
André

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Per Kranich in die Türkei

Gestern um 22:10 ging es mit der Lufthansa nach Istanbul. Mein Freund Florain heiratet am Samstag und ich werde der Hochzeitsfotograf sein.

Da so ein Türkeiflug teuer ist und ich so schnell wohl nicht mehr die Zeit finden werde einen Richtigen Urlaub zu machen, habe ich ein paar Tage davor und dahinter gehängt. Mein Hostel, die "Hush Lounge" in Istanbul ist echt cool und auf junge Leute und Rucksacktouristen mit mixed-dorms und wenigen einzel und doppel Zimmern ausgelegt. Mal abwarten wie hier Morgen im hellen alles auf mich wirken wird!

Das schönste an dem Hostel ist jedoch, dass ich gerade mal fünfhundert Meter vom Marmarameer weg Wohne und heute Nacht schon einen kleinen Spaziergang dorthin unternommen habe.

Wenn ich das Richtig höre, ruft gerade ein Muezzin zum Morgengebet. Leider kann ich daran nicht teilnehmen, denn ich muss dringend mal schlafen!

In diesem Sinne wünsche ich euch das Beste!

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Datenassimilation - Wie man Klima macht

Das Projekt an dem ich gerade arbeite nennt sich ANACLIM. Dabei beschäftige ich mich für den Deutschen Wetterdienst mit der Assimilation von Wetterdaten zu klimaanalytischen Zwecken.

Sicher fragt Ihr euch, genauso wie ich anfangs: "Was zum Teufel ist Datenassimilation!? Hat das was mit den Borg zu tun?" Nunja, Assimilation bleibt was es ist. Die Angleichung eines Zustandes am einen anderen. Hierbei geht man hin und passt Messdatensätze an Vorhersagemodelle an, indem man die beiden Datensätze ineinander rechnet. Dies kann ganz einfach erfolgen indem man einfach den Mittelwert nimmt.

Warum aber einfach wenn es auch schwer geht?! Das dachten sich wohl auch schon die guten Griechen, als sie uns die Mathematik bescherten. Daher versucht man gerade in der Forschung soviel Wissen zu erhalten wie möglich um damit die Natur so gut es geht ab zu bilden. Daher müssen viele Rand- und Zwangsbedingungen wie zum Beispiel Energieerhaltung und Fehler berücksichtigt werden. Auch, wie stark ein Bild in die Berechnung einfließt, indem man ihm gegenüber dem anderen mehr oder weniger Gewicht verleiht.

Hierzu verwende ich einen linearen Gleichungslöser, welchen Herr Prof. Dr. Schömer ausformuliert hat und ich eingebunden und weiter entwickelt habe. Die zu Grunde liegende Methode ist hier das konjugierte Gradienten Verfahren. Mit diesem lassen sich sehr effektiv große, positiv definite, symmetrische lineare Gleichungssysteme der Form Ax=b numerisch lösen. Wenn ich nun noch tiefer gehe, wird es sehr schnell viel zu kompliziert und das gehört hier auch einfach nicht hin :)

Ich hoffe euch gefallen die Bilder, die als Ergebnis bisher herausgekommen sind. Was es ist usw. kann ich euch leider nicht sagen, außer, dass es zeitliche Mittelwerte sind 😉

Gruß

André Groß

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November Sommer

Ein Tag, mitten im November, um genau zu sein letzten Sonntag, ging es mal wieder aufs Boot. Tilman, unser Skipper vom Uni-Törn, hatte die Crew der ersten Woche nach Walluf auf seine K25 eingeladen.

Til hatte irgendwo eine gute Portion Schnitzel organisiert, wie das ein guter Kapitän stets zu tun hat um die Moral aufrecht zu erhalten. Angekündigt mit "Schnitzel satt" und "es reicht für dreißig Leute" teilten wir uns mit sechs Leuten 12 Schnitzel. Jedoch hatten wir genug Brötchen und dank Hanna sogar Schoko Croissants. Da Tilman sogar Rahmsoße dabei hatte, schmeckten uns auch die restlichen Schnitzelbrötchen ohne Schnitzel.

Wir hatten zwar keinen Wind, aber dank Dingi und unter Motor eine Menge Freude und dank dem wundervollen Wetter dieses Tages richtig gute Laune. In T-Shirt und am liebsten kurzer Hose tranken wir im Schiersteiner Hafen bei gefühlten 30 Grad im Schatten Kaffee. Für einen ungenannten Teil der Crew gab es Konterbier :)

Wir haben dazu an der Arche Noah, einem wundervollen Café fest gemacht, welches auf einem Ponton im Hafen schwimmt und auf der Hafenseite direkt vor der Terrasse einen Anleger hat. Wir wurden sogar an Bord bedient und haben so gemütlich auf dem Boot im/am Café mit Kaffee und Bier die Sonne von oben und unten genossen.

Nach Analyse der Stempel auf den Unterarmen, um herauszufinden in welchen Lokalitäten die immer noch unter teilweiser bis vollständiger Amnesie leidenden Seemänner und Frauen waren und ausschweifenden Gedanken, welchen Sinn es macht sich die eigene Handynummer auf den Unterarm zu schreiben, ging es weiter in Richtung Mainz. Da ein Teil der Besatzung noch anderweitig terminlich gebunden war, ließen wir diese am Hafen der Nestlé raus und schipperten weiter Richtung Mainz, wo wir noch einen Freund von mir, den Chris, aufgabelten.

Da es nun allmählich duster wurde, schipperten wir unter Lichterführung wieder in Richtung Wallufer Hafen, wo der Tag sein Ende fand.

Gruß
André

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Ein schöner Blick auf Frankfurt

Heute Mittag war ich auf Grunde meines HiWi Jobs beim DWD in Offenbach und hatte gerade bei der Rückfahrt einen wundervollen Blick auf die Frankfurter Skyline aus dem Zug bei abendlichem Sonnenschein.

Da mir Herr Müller erlaubt hat, über meine Arbeit für ihn einen Artikel zu schreiben, werde ich dies die Tage mal machen :)

Gruß
André

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Kalvoe nach Aero

12.09. Voller Tatendrang standen wir heute auf, denn wir hatten uns einiges vorgenommen. Im Rückblick auf das schöne Wetter von gestern, hofften wir, dass Rasmus uns heute auch so wohl gestimmt war.

Doch, dem war gar nicht so. Schon beim Zähneputzen stellten wir fest, dass wir nicht unter vollen Segeln nach Aero schippern würden.

Eigentlich begann der Tag auch nicht optimal. Unser Wassertank war leer, die Brötchen schwarz und unser backbord Buglicht ging gen Hafengrund. Alle angeblichen Tauchversuche halfen nicht und wir mussten es verschollen auf dem Meeresboden zurücklassen. In 100 Jahren wird man es wohl als historisches, technisches Wunderwerk in einem Museum ausstellen, sofern man es überhaupt findet.

Das Spülen gestaltete sich im Vergleich dazu als wesentlich schwieriger. Wir spülten in einem mit Zugangscode gesicherten Waschhaus kalt, nachdem wir alles 1km weit eigenhändig geschleppt haben.

Nach einigen Seemeilen unter Motor, wagten wir es endlich das Segel (die Genua) zu setzen. Die starke Krängung (einfach ausgedrückt „Schräglage“) überraschte uns doch etwas. Wir mussten zum ersten Mal unsere Schwimmwesten tragen und uns bei jeder kleinsten Bewegung ein piken (Sicherungsgurte mit Karabiner werden wahllos an Teile des Schiffes geklickt)

Als wir aus der schützenden Landzunge hinausfuhren, mussten wir einsehen, dass unser Ziel Aero, nicht mehr lebendig zu erreichen war. Deshalb entschloss sich Tilman Masholm anzulaufen. Seine Entscheidung war nicht unerheblich durch Matjesbrötchen beeinflusst.

Rasend- mit vorher noch nicht erreichten 7 Knoten, fegten wir wortwörtlich über die Ostsee. Das Großsegel hätte unser Geschwindigkeitswahn wohl eher gestört, weshalb es heute Pause hatte.

An den jeweiligen Wind angepasst, refften (die Segelfläche verkleinern) wir die Genua. Einige Crewmitglieder durften bei diesem Wind auch mal ans Steuer. Jeder hatte so eine kleine Eingewöhnungsphase, die sich durch starke Schlangenlinien und Kenteranzeichen bemerkbar machte, doch im Groben lief alles „rund“.

Heute war der wellenreichste Tag, der zweiten Woche. Von anfänglichen 30 cm Wellenhöhe steigerten wir uns auf einen Meter.

Nach einigen Wetterupdates landeten wir in Mommark, der Perle Dänemarks, besonders ausgezeichnet durch ihre Toiletten, die einem Ikea- Einrichtungshaus ähnelten. Wir sind das schönste Schiff im Hafen, neben ca. 5 Fischkuttern.

Das Anlegen war eine größere Aktion, da die Klampen einfach nicht für unsere lange Yacht gereicht haben.  Offenbar ist Mommark nicht auf solch einen hohen Besuch eingestellt.

Heute gab es Chili con Carne con Mais y Bohnen, serviert in einem Spaghettinest. Es hat allen geschmeckt, obwohl einige noch Jogurt zum Feuerlöschen benötigten.

Das nächste High-„light“ unseres Abends war das Partyboot während unseres Strandspazierganges- ein Industriefrachter, der mit seinem Beleuchtung die halbe Ostsee bestrahlte, leider nun aber gänzlich ohne Positionslichter, die gegen diese Lichtgewalt nicht ankamen.

Es folgte das weitere Vertauen unseres Bootes mit dem Steg. Bei einem kommenden Orkan schwimmt ganz Mommark mit uns mit.

Den Abend ließen wir mit einigen Kartenspielen ausklingen, mit Tee und diversen anderen wärmenden Getränken und schöner Musik. Passend zu unseren Erwartungen lief heute wohl auf Dauerschleife Farin Urlaub, Die Insel.

Für Morgen sind 8-9 Beaufort angesagt, somit leider für uns eine Segelpause. Wir werden stattdessen Sonderborg besuchen und einen gemütlichen Tag verbringen.

Gruß Simone und Jan

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